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Travel: Ricci goes to Tel Aviv, Israel.

Von Los Angeles – der Heimatstadt meiner Religion (Popkultur) ging es direkt ins Land der drei Religionen, nämlich nach Israel. Obwohl ich noch nie dort gewesen bin, stand es auf der Liste meiner Wunsch Reiseorte ganz weit oben und vor allem Tel Aviv hatte nach ein Dutzend Empfehlungen meine Neugier geweckt.
An meinem ersten Abend in Tel Aviv erzählte mir der Tourismusminister, dass Tel Aviv nicht das Übliche anbietet, was man von einem Städte Trip erwartet – keine berühmten Gebäude oder Sehenswürdigkeiten, keine Ikonen – was Tel Aviv aber ausmacht wären zwei Dinge – die Menschen und der Strand.
Wie herzlich und zuvorkommend die Menschen sind, durfte ich schon kurz nach meiner Ankunft erfahren, als ich ins Taxi stieg und in meinem Fahrer nicht nur einen Transport Garanten fand, sondern auch jemanden, der scheinbar jedes Haus der Stadt kennt und auch nicht zögerte mich bestens darüber zu informieren. Auch in Geschäften oder gar auf dem Markt, hat man das Gefühl die Leute würden die eigene Unwissenheit über die israelische Währung niemals ausnutzen und einem mit Rat und Tat zur Seite stehen, auch wenn das bedeutet, dass sie einen darauf hinweisen, dass man im Begriff ist zu viel zu bezahlen.
Der magische Sonnenuntergang, der die ganze Stadt in ein leuchtendes Pink färbt, läutet das ein, wofür Tel Aviv wirklich bekannt ist – das Nachtleben. Unzählige hippe Restaurants, Bars und Rooftops reihen sich aneinander und laden mit verführerischen Spezialitäten zum Erkunden der Landesüblichen Speisekarte ein. Mein Lieblingsrestaurant “Bazaar“ serviert jedoch nicht nur israelische Feinkost, sondern auch internationales Frühstück und das rund um die Uhr – so bekommt man auch zu später Stunde noch ein fröhliches “Good Morning“ zu seinem Shakshuka serviert.
Wer genug von Strand und dem süssen Leben hat (schwierige Vorstellung, ich weiss…), der kann sich auf die kulturellen Spuren des Landes begeben und Jerusalem besuchen und sich von der dort vorherrschenden Energie beeindrucken lassen. Nachdem wir die religiöse Seite von Jerusalem erkundet hatten, beschlossen wir auch einen Blick auf die historische zu werfen und gingen ins Holocaust Museum, das trotz der bedrückenden Atmosphäre wirklich bei jedem Jerusalem Besuch mit eingeplant werden sollte.
Israel ist ein Land, das so vielfältig ist, wie die Beweggründe, die einen dazu leiten eine Reise zu unternehmen und ich bin sehr froh so viele davon in so kurzer Zeit kennengelernt zu haben. Egal ob aus blosser Lust aufs Leben oder aus geschichtlichem Interesse, Israel ist das, was man daraus machen möchte und einen Besuch in jedem Fall wert.
Mehr Infos gibt es unter www.goisrael.com



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