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Von dem Gefühl zu Hause zu sein und meinem Home away from Home.

15712902_1400599486639724_2136539512_nIch bin gerade zu Besuch bei meiner Mama in Bad Reichenhall und sitze in dem Kinderzimmer, in dem ich vor einigen Jahren anfing diesen Blog hier zu schreiben. Ich bin in meinem Zuhause und denke darüber nach, was das Wort Zuhause eigentlich bedeutet. Zuhause ist für mich ein Ort, an dem man sich sicher fühlen kann, geborgen und aufgehoben, an dem man refelktieren kann und sich keine Gedanken machen muss es jemandem recht zu machen. Es ist ein schöner Ort, der mit vielen Erinnerungen verbunden ist und einem das Gefühl vermittelt richtig zu sein, wobei der Begriff Zuhause für mich mittlerweile sehr dehnbar geworden ist. 15683065_1400599476639725_1178920118_nFrüher war das für mich ganz klar der Ort, in dem ich lebe und aufgewachsen bin. Als Italiener, der in Deutschland lebt, hatte ich schon immer zwei Zuhause, irgendwann kam noch München als solches hinzu und letztendlich Berlin. Dann ging es das erste mal nach Los Angeles und ich fühlte mich in einer Stadt zuhause, in der ich vorher noch nie gewesen bin, die ich aber wahrscheinlich besser kannte, als meine Wahlheimat Berlin. Ich bin teilweise an jedem Tag der Woche in einer anderen Stadt und ich begreife, dass wenn ich das Gefühl von zuhause vermisse, ich es irgendwie schaffen müsste, mich selber in diesen Zustand zu versetzten. Meine Lieblingsmusik, bestimmte Klamotten und manchmal sogar ein Stofftier sind dabei kleine Hilfsmittel, auf die ich zurückgreife. Dass das manchmal einfacher gesagt ist, als getan, wird jeder wissen, der schon mal länger auf Reisen war. Und während ich das versuche bemerke ich immer mehr, dass das Gefühl von Zuhause weniger ein Ort ist, sondern vielmehr das oben beschriebene und damit verbundene Gefühl.15713292_1400599433306396_1607989571_nAuch wenn sich das total kitschig anhört, kann ich nun endlich nachvollziehen, was diese Zuhause Floskeln, die man ständig hört meinen. Man lernt wirklich Dinge zu schätzen, die einem vorher nie aufgefallen sind. Während “im eigenen Bett schlafen“ von den meisten noch als das Gefühl von Luxus identifiziert und nachvollzogen werden kann, sind es kleine Dinge, wie die Auswahl seines kompletten Kleiderschrankes zu haben oder die billigen Kekse vom Späti um die Ecke, die morgens so gut mit Milch schmecken, die einem auf Reisen fehlen. 15666115_1400599479973058_606715308_nUmso dankbarer bin ich auf der anderen Seite, das ein Nebenaspekt meines Jobs beinhaltet, jede Nacht in einem anderen Hotel zu schlafen. Mal sehr luxuriös, mal eher minimalistisch, doch jedes Mal wieder spannend. Ein kleines bisschen das Gefühl von Zuhause erlebe ich jedes Mal, wenn ich in einem Hotel meines Kooperationspartners Derag Living Hotel schlafe. Nicht nur weil man da oftmals mit netten Aufmerksamkeiten, wie handgeschriebenen Botschaften oder einer Schale voller Mini-Nutella Packungen überrascht wird, sondern auch weil das Gefühl vom eigenen Bett möglich ist. Oftmals gibt es in einem Derag Living Hotel nämlich eine in ihrem Härtegrad-verstellbare Matratze, was sich vielleicht auf den ersten Blick nach überflüssigem Luxus anhören mag, aber nach ein paar mal mit der Fernbediung spielen, auch fast den Komfort von Gewohnheit und Vertrautheit mit sich bringt. Ein Gefühl, das man in Hotels nur selten vermittelt bekommt, vor allem, wenn man die meiste Zeit alleine reist.15682836_1400599529973053_275360659_nMit Standorten in Berlin, Bonn, Nürnberg, Düsseldorf, München, Wien oder auch Weimar habe ich dadurch in ganz vielen verschiedenen Städten zumindest ein kleines bisschen das Gefühl von Zuhause, obwohl ich vielleicht noch nie da gewesen bin. Mein liebstes Derag Living Hotel (bisher zumindest) ist das am Viktualienmarkt in München. So zentral und ins Tagesgeschehen miteingebunden, habe ich mich nicht mal gefühlt, als ich noch in München gewohnt habe. Man kann quasi alles zu Fuss abgehen und wenn man nachts über den komplett geleerten Viktualienmarkt guckt, bekommt man ein München zu sehen, das man selbst als Münchner noch gar nicht kannte.15673424_1400599576639715_1472020130_nZuhause – ein Wort das im Jahre 2016 für jeden ein sehr wichtiges Wort sein sollte und umso mehr ich darüber nachdenke, umso mehr geniesse ich den Moment gerade an einem Ort zu sein, der sich so sehr nach Zuhause anfühlt, das man sich selber nicht mal in den Zustand bringen muss, es passiert von ganz allein. Die Vergangenheit hat mir jedoch gezeigt, das ich es nicht lange an einem Ort aushalte und so kann ich meine nächste Reise und damit die Rückkehr in meinen Alltag kaum erwarten – wo ich dann nächtigen werde, wisst ihr ja jetzt 😉

Mehr zu Derag Living Hotels gibt es hier: CLICK ME!15673560_1400599563306383_924444498_nPhotos by the talented Eileen Jordan, www. Stylejunction.de15683479_1400599549973051_900369906_nTasche – Vivienne Westwood
Hose & Jacke – Topshop
Schuhe – Vagabond
Haare gestylt im Le Salon München



Eine Antwort zu “Von dem Gefühl zu Hause zu sein und meinem Home away from Home.”

  1. Lea sagt:

    Ich liebe deine Kolumnen; einfach Inspiration pur – mach weiter so Ricci 🙂

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