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Zwischen Dankbarkeit und Chaos – mein JahresRICblick 2016.

RICCARDO_028_webOk, mit einer kleinen krankheitsbedingten Verspätung, schaffe auch ich es meinen alljährlichen JahresRICblick zu verfassen und vielleicht war es nicht nur meine Magen-Darm Grippe, die mich gezwungen hat das ganze ein bisschen hinauszuzögern, sondern der blosse Gedanke daran ein Jahr, wie 2016 zusammenzufassen. Ein Jahr, mit vielen Höhen, noch mehr Chaos und jeder Menge Veränderung, aber das für mich persönlich auch vollgepackt war mit Highlights, die es mir in Worte zu fassen schier unmöglich scheint. 13578941_1228358837197124_1217382329_n2016 ist so viel passiert, dass ich nicht nur einen Blogpost, sondern wahrscheinlich ein ganzes Buch schreiben müsste, um jedem erwähnenswerten Moment die nötige Aufmerksam zu geben, die er verdient hat.
15841113_1416345995065073_178611273_n                                                                      Vangardist Nostalgia Issue Cover

Es startete im Januar in London, mit der ersten Fashionweek, die ich dort besuchen durfte, nur um kurz danach in Berlin zur Fashionweek zu gehen.
12604648_450422195149462_5552516610357016711_oKurz darauf war auch schon Berlinale und mein Geburtstag stand vor der Tür, den ich  bescheiden, wie ich bin gleich fünf Tage lang feierte, angefangen in Berlin im Nhow Hotel und einer Clueless geprägten Mottoparty.
12804441_1143190535713955_939280699_nKurz nach meinem Geburtstag ging es nach Paris ins Disneyland, wo mir wirklich jeder Kindheitstraum erfüllt wurde und ich ein Shooting der ganz besonderen Art hatte.
1CD_7042rKaum hatte ich den Schock überwunden 23 Jahre alt zu sein, kam schon die nächste Herausforderung für meinen Gemütszustand, denn das nächste grosse Ziel auf meiner Route war Hollywood und das legendäre Coachella Festival, wo ich auch meinen Snapchat Zuschauern den ein oder anderen Emotionsausbruch zumuten musste.
13010797_779139465521630_1609230579544318247_nHollywood war immer mein allergrösster Traum und nun endlich in dem Ort zu sein, der sich schon immer, wie mein Zuhause angefühlt hatte und in dem alles geboren wurde, was meine Persönlichkeit heute ausmacht, war ein Gefühl, das ich nicht ohne Gänsehaut zu bekommen, Revue passieren lassen kann.
13087222_1186255074740834_6073608064793112189_oIch durfte mit meinen Idolen tanzen und im legendären Chateau Marmont Madonna Schallplatten auflegen, zu denen dann Stars, wie Julia Roberts an ihrem Martini genippt haben.
12990867_778267352275508_2461180432215582365_nUnd als wäre das noch nicht genug für einen zwei Wochen Trip, wurde ich hierbei das erste Mal von RED begleitet und nahm damit genau den Platz ein, von jeder Person, die ich jemals beneidet hatte, wenn ich zur selben Zeit in den Vorjahren einen ähnlichen Bericht im Fernsehen gesehen hatte.

13055752_781409568627953_8447794797664309242_oAusserdem wurden in LA die ersten Folgen meiner Online Sendung für Glamour Germany gedreht, dessen Moderation der erste richtige Video-Moderationsjob für mich sein sollte.

Aber nicht für lange, denn wieder in Deutschlang ging es quasi genauso Hollywood-mässig weiter, denn auf E! Entertainment Deutschland, dem Zuhause-Sender der Stars, durfte ich ebenfalls bei einer eigenen Sendung das tun, was ich am besten kann – ununterbrochen reden und weil das so viel Spass macht, haben wir gleich eine ganze Staffel der E!Red Carpet Suite produziert.

14595729_1311142732252067_7075312959128600514_nDer Sommer war vollgepackt mit Reisen und aussergewöhnlichen Jobs, wie Snapchatreporter beim Germanys next Topmodel Finale zu sein, wofür es nach Mallorca ging. Ausserdem ginge s für mich neben vier USA Aufenthalten (ich war vorher noch nie in Amerika und dann gleich vier mal!) nach Paris zur Fashionweek, mehrmals nach London (u.a.: für die Premiere von Suicide Squad), nach Ibiza, Schweden, Capri, Mailand, Ägypten, Wien, in die Schweiz und in ganz vielen andere Länder, die ich alle kaum aufzählen kann. (bzw vergessen habe). Im besten Fall bin ich in sieben Tagen 10 Mal am Flughafen gewesen.
14012244_1264971023535905_1361819985_nIch durfte nach Chicago um auf dem Lollapalooza zu tanzen, nur um anschliessend zurückzufliegen und meine erste Filmrolle zu spielen.
14012132_1264953780204296_1279712172_nAusserdem habe ich die Chance bekommen durch meinen Blog immer wieder auf Themen aufmerksam zu machen, die mir ganz besonders am Herzen liegen, wie ein selbstgegründetes Anti Mobbing Projekt, der Kampf gegen Homophobie oder grundsätzliche Inhalte, die den Menschen neben Unterhaltung, auch ein grösseres Selbstwertgefühl geben sollen.14124176_1271447216221619_1036722170_oIm Herbst ging es dann zum ersten Mal nach New York City – zur Fashionweek und bevor ich den Jetlag überhaupt verarbeiten konnte nach Los Angeles, wo ich meine erste grosse Hollywood Veranstaltung besuchen durfte – die Emmys.
14500357_1307115165988157_6714211673275884160_oUnd wer jetzt denkt so etwas, wie Afterparty würde dabei auch in meinem Kalender vorgesehen sein, der sucht das Wort genauso vergeblich, wie Pause oder Schlaf, denn bereits am nächsten Morgen ging es für mich in die Universal Studios, wo ich für E!Entertainment einen zweiwöchigen Kardashian Marathon moderierte.
14914661_1340206552679018_232205438_nVor einer Kamera und in einem Studio zu stehen, wo sonst nur Hollywood Stars arbeiten war eine unglaublich lehrreiche Erfahrung, die ich mit jeder Faser meines Körpers zu schätzen weiss und wenn ich an diese Zeit zurückdenke, kann ich gar nicht glauben, wie grossartig all diese Chancen sind und wie viel Spass mir das alles gemacht hat. Das und alle anderen Male, die ich vor der Kamera stehen durfte, haben mir nur noch mehr verdeutlicht, wo ich mich selbst am liebsten sehe und wo ich mich am glücklichsten fühle.

Photo: Andrea Monica Hug

Wieder in Deutschland ging es zusammen mit La Biosthétique das erste Mal aufs Oktoberfest, welches auch kurzerhand gegen die Paris Fashionweek und ein Shooting in dem Apartment von Carrie Bradshaw eingetauscht wurde.

14697022_1317621421604198_1371197657_nWow. Das musste ich selber erstmal verdauen und dazu hatte ich viel Zeit, denn in Deutschland hatte gerade die Award Saison angefangen und egal ob der New Faces Award von Bunte, dem Tribute to Bambi, der Künstler gegen AIDS Gala oder dem Bambi – ich war da!15139722_1360503043982702_1116837543_nIn der Zwischenzeit noch eine neue Wohnung zu finden und einen Umzug zu bewältigen, sowie in goldenen Plateau Schuhen ins SAT1 Frühstücksfernsehen zu marschieren, kostete vor allem meine Snapchat Follower den ein oder anderen Nerv, aber wenn ich jetzt an das Jahr 2016 denke, könnt ihr vielleicht verstehen, warum ich mich so lange davor gedrückt habe dieses jährliche Ritual niederzuschreiben, ganz einfach mit dem wissen, dass egal, wie viel ich erzähle, ich niemals all den grossartigen Momenten des letzten Jahres gerecht werden würde.13606901_1228975163802158_1719707602792170736_nIm letzten Jahr hat sich sehr viel für mich verändert – ich muss zwar immer noch den selben Alltagskampf führen, der mich vor fünf Jahren dazu bewegte diesen Blog zu starten, aber vor allem habe ich die Chance bekommen, das zu werden, was ich immer sein wollte und kann mich nur bei jedem einzelnen bedanken, der mich dabei auf diesem Weg begleitet hat, seien es meine Freunde, mein grossartiges Management, jeder einzelne Mensch hinter den ganzen Projekten, der mir eine Chance gegeben hat, jedes Magazin und jeder Sender, der an mich glaubt und das selbe in mir sieht, wie ich es tue und natürlich ihr, die ihr jeden Tag wieder mein Chaos ertragt und euch die Zeit nehmt, das zur verfolgen was ich mit euch teile. Ich weiss nicht, wie ich die Worte finden soll, die das Gefühl von Dankbarkeit und Freude beschrieben, die ich bei alle dem verspüre.
14958416_1340206346012372_1621328744_nKurz nach meinem 23. Geburtstag sagte mir ein Redakteur, der mich für ein Magazin interviewte, dass 23 ein sehr gefährliches Alter für junge Männer sein soll, weil sich oftmals in diesem Jahr die Umstände ergeben, die fortan das Leben desjenigen prägen werden und ich weiss nicht, ob er Recht hat, aber ich kann es nur hoffen, denn wenn ich an das Jahr denke, das mir bevorsteht, sollte ich wahrscheinlich jetzt schon mal anfangen den JahresRICblick für 2017 vorzubereiten. Ich habe mir nie mehr gewünscht als den Menschen auszuleben, der ich bin und andere Menschen dabei zu inspirieren das Leben zu führen, das sie führen wollen und ich kann nur sagen, dass ich mehr als bereit bin mein ganzes Leben dieser Aufgabe zu verschreiben.
14961592_1340206382679035_1900213369_nVor etwa einem Jahr habe ich auf diesem Blog mal geschrieben, dass ich kein Fan von Vorsätzen bin, dafür, aber von Zielen und auch wenn ich dieses Jahr schon so viele davon erreicht habe, habe ich das Gefühl das eigentliche Ziel nur noch viel klarer vor Augen zu haben und wenn ich auf dem Weg dieses Ziel zu erreichen, auch weiterhin so viele Menschen inspirieren darf, kann ich nur sagen, dass ich der wirklich der glücklichste Mensch von allen bin. Auf 2017 – einem Jahr, in dem Träume Realität werden und wir uns selber beweisen, dass wir alles schaffen können, was wir uns vornehmen!
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2 Antworten zu “Zwischen Dankbarkeit und Chaos – mein JahresRICblick 2016.”

  1. Hey Ricci 🙂

    Das sieht wirklich nach einem sehr tollen und erfolgreichen Jahr aus!

    Schön, dass wir uns 2016 kennengelernt haben!
    Auf ein cooles 2017! 🙂

    Matthew

  2. […] wirklich bezaubernder Jahresrückblick erschien diese Woche auf Riccardo Simonetti ‘s Blog ‘The Fabulous Life Of […]

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